Keine Couch, kein Drama. Sondern handfeste Werkzeuge.
Viele Männer und Paare schieben den ersten Schritt jahrelang auf – aus Angst vor peinlichem Schweigen oder komplizierter Psychologie. Was sie dabei übersehen: Das Problem liegt fast nie dort, wo es auf den ersten Blick aussieht. Nicht in einem Defizit, nicht in einer Fehlfunktion. Sondern in einem Muster, das sich irgendwann eingeschlichen hat. Und das sich verändern lässt.
Ich arbeite nicht in der fernen Vergangenheit, sondern im Hier und Jetzt – an deinem Körper, eurer Dynamik und der Sprache, die ihr füreinander findet.
Die drei Säulen meiner Arbeit
Systemisches Denken: Muster statt Diagnosen
Als systemischer Therapeut stelle ich keine Diagnosen. Ich stelle Fragen: Wann taucht das Muster auf? Was passiert davor – was danach? Und wie hängt das mit dem zusammen, was gerade in deinem Alltag oder zwischen euch läuft?
Kein Problem existiert im Vakuum. Erektionsdruck, Lustlosigkeit, das Schweigen im Bett – das entsteht immer in einem Kontext. Genau da setze ich an: nicht bei der vermeintlichen Fehlfunktion, sondern bei dem Muster, das sie am Laufen hält.
Das passende Werkzeug für dich
Ich arbeite nicht nach Schema F. Je nachdem, was bei dir ansteht, greife ich auf unterschiedliche Werkzeuge zurück: körperorientierte Methoden wie das Sexocorporel, wenn es um Erregung, Atmung und Anspannung geht. Arbeit am Selbstwert, wenn Versagensangst und Selbstbild zusammenhängen. Und alles, was mein systemisches Handwerk sonst noch bereithält.
Sexualität ist keine angeborene Fähigkeit, die einfach funktioniert – oder eben nicht. Sie ist erlernbar. Wie atmest du in dem Moment, in dem der Druck einsetzt? Wie verändert sich deine Muskelspannung im Becken, wenn der Kopf zu laut wird? Diese Verbindung zwischen Nervensystem, Atmung und Erregung ist keine Theorie – sie ist physisch spürbar. Und veränderbar.
Was alle Wege verbindet: Du bekommst konkrete Hausaufgaben – strukturierte Übungen für zu Hause. Angelehnt an das Prinzip des Sensate Focus¹ nehmen wir Orgasmus- und Leistungsdruck komplett von der Agenda. Das Ziel: dass du dich wieder als handlungsfähig erlebst – im Bett und darüber hinaus.
¹ Sensate Focus: Konzept der Sexualtherapie nach Masters & Johnson, eingeführt in „Human Sexual Inadequacy" (1970).
Sprache, die wirklich ankommt
Ich schaue auf beides: auf das Muster, das entsteht, und auf die Angst, die darunter liegt. Dafür verbinde ich die systemische Sexualtherapie nach Prof. Dr. Ulrich Clement mit Elementen der Emotionally Focused Therapy (EFT) nach Sue Johnson – bei Paaren wie in der Einzelarbeit.
Der Ausweg beginnt mit Sprache – präzise, schamfrei, ohne Vorwurf. Das lässt sich lernen. Und es verändert mehr als jede Technik.
Diese drei Ebenen – Muster erkennen, Körper trainieren, Sprache finden – arbeiten nicht nacheinander, sondern ineinander. Genau das macht den Unterschied zu reiner Gesprächsarbeit oder reiner Körperarbeit.
„Jede Sitzung endet mit einem konkreten nächsten Schritt."
Der erste Schritt ist leichter als du denkst.
Ein kostenloses 15-minütiges Telefonat – unverbindlich, diskret, ohne Pflichtfelder.
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